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 TV  Aktenzeichen XY...ungelöst

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RECHTLICHE VORAUSSETZUNGEN


20. Oktober 1967: Start einer neuen Sendereihe im ZDF - "Aktenzeichen XY ...ungelöst - Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe". Von der ersten Sendung an haben sich das ZDF und die Strafverfolgungsbehörden über die Grenzen der Fernsehfahndung verständigt.

Es wurden Grundsätze gefaßt, die sechs Jahre später von den Justizministern des Bundes und der Länder durch eine "Allgemeine Verfügung über die Inanspruchnahme von Publikationsorganen zur Fahndung nach Personen bei der Strafverfolgung" bestätigt wurden. Diese Verfügung bildet bis heute die wesentliche rechtliche Grundlage für eine Fahndung in "Aktenzeichen XY ...ungelöst".
Zu unterscheiden sind zweierlei Aufträge an die Öffentlichkeitsfahndung:

Ermittlung eines unbekannten Täters
In diesem Fall liegen lediglich Die Fakten eines Verbrechens vor. Der Täter ist völlig unbekannt. Soll eine solche Straftat den Zuschauern über den Bildschirm geschildert werden, müssen folgende Vorbedingungen erfüllt sein:

- Es handelt sich um eine Straftat von erheblicher krimineller Bedeutung (Kapitalverbrechen wie Mord, Raub, fortgesetzter Betrug, räuberische Erpressung, Geiselnahme, Vergewaltigung und anderes).
- Die Polizei hat alle anderen Möglichkeiten, den Täter zu ermitteln, bereits ausgeschöpft.
- Es liegen konkrete Fragen vor, die ein noch unbekannter Zeuge, in diesem Fall ein "XY"- Zuschauer, beantworten könnte.

Fahndung nach einem bekannten Tatverdächtigen

In diesem Fall ist ein Tatverdächtiger ermittelt. Die Polizei besitzt ein Foto von ihm und kennt in der Regel seinen Namen. Für eine Fahndung nach dieser Person im Fernsehen müssen dann folgende Voraussetzungen vorliegen:
- Dem Gesuchten wird eine Straftat von erheblicher krimineller Bedeutung vorgeworfen.

- Es liegt ein internationaler Haftbefehl gegen den Gesuchten vor.
- Für den Fall der Festnahme des Gesuchten im Ausland wird von der zuständigen Staatsanwaltschaft dessen Auslieferung beantragt.
- Die Polizei hat andere, konventionelle Möglichkeiten der Fahndung inzwischen ausgeschöpft.

Alle Fälle werden nur auf Ersuchen der Polizei/Staatsanwaltschaft in die Sendung aufgenommen.
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