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 Kino  Meine Schwester Maria

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Das Presseheft


Meine Schwester Maria

Ein Kinofilm von Maximilian Schell

90 Min, deutsch, D/A/CH, 35mm, Farbe

Eine Co-Produktion von
MFG-Film München / EPO Film Wien / Dschoint Ventschr Zürich
© MFG-FILM / EPO-FILM / DSCHOINT VENTSCHR / 2002

Verleih Deutschland
Angel Falls Filmverleih / REKORD-FILM-Vertrieb
Sendlinger Str. 17, 80331 München
Tel: +49(0)89.2366900 Fax +49(0).89.23669044

Presse Deutschland:
Presse-Partner Preiss
Ottobrunner Str. 9, 85640 Putzbrunn
Tel: +49(0)89.6008790 Fax: +49(0)89.600879-50

Der Film
Eine Annäherung

Maria Schell - ein bildschönes begabtes Mädchen aus einer außergewöhnlichen Künstlerfamilie; gefeierte Schauspielerin, Publikumsliebling - die einzigartige Weltkarriere einer Deutsch-sprachigen, die über siebzig Kinofilme gedreht hat, in Hollywood an der Seite von ungezählten internationalen Stars und Spitzenregisseuren gearbeitet hat, Oscarnominiert war... Ihr Leben ist der Stoff, aus dem Erfolgsbiographien sind: Amouren, Affären, Einsamkeit, verschmähte Liebe, Enttäuschungen, Schulden, Depressionen, Selbstmordversuch, die Unfähigkeit zu altern. Opfer geheuchelten Mitleids und Opfer ausbeuterischer Boulevardmedien: der bittere Ausklang eines Künstlerlebens...

Maria Schell - heute 76 - ein glanzvoller Name, eine Traumkarriere, ein tragisches Schicksal. Aber auch ein spannendes Kapitel deutscher und internationaler Filmgeschichte voll erzählenswerter Episoden und Begegnungen mit namhaften Künstlerkollegen: Dieter Borsche, O.W. Fischer, Curd Jürgens, Oskar Werner, Gary Cooper (für ihn war die Schell "my golden Swiss Baby"), Marcello Mastroianni, Yul Brynner, Luchino Visconti...

Mit ihrem Namen werden Erinnerungen an Welterfolge wach: Die letzte Brücke, Die Ratten, Weiße Nächte, Die Brüder Karamasow, Gervaise.Und später dann das leider vertraute Muster: die schwierige neue Rollenfindung eines erfolgsverwöhnten Stars angesichts ausbleibender Angebote und nachlassenden öffentlichen Interesses; dann das Scheitern im privaten Leben, Hilferufe, Verzweiflungstat...

Das Leben der Maria Schell - diesem Leben wird eine rein biografische Annäherung nicht gerecht. Ihren Schicksalsweg behutsam nachzuvollziehen, das war die Intention ihres Bruders und engen Vertrauten, Maximilian Schell, selbst Oscar-Preisträger mit beeindruckender Schauspieler- und Regiekarriere. Ähnlich wie bei seinem preisgekrönten Filmporträt über Marlene Dietrich geht Maximilian Schell im Film über seine Schwester vor. Keine eindimensionale Filmbiografie, keine Aneinanderreihung von Lebensstationen. Der Bruder und Regisseur bringt sich auch selbst ein, thematisiert den Prozess der Annäherung an das Phänomen Maria Schell, reflektiert seine Beziehung zur Schwester. Hoher Respekt vor einer Lebensleistung, aber auch Bedauern über ihr Scheitern im Alter

So ist ein vielschichtiges filmisches Porträt entstanden. Das Psychogramm einer Künstlerkarriere aus der familiären Perspektive, und zugleich auch ein Stück Filmgeschichte. Eine wichtige Erzählebene ist dabei Maria Schells heutiges Leben, ihre Befindlichkeit, der Familienclan, das Leben auf der Alm in Kärnten und jede Menge reizvoller Bezüge zurück in ihr reiches Künstlerleben

Grundelemente des Films bilden zum einen der Dialog zwischen den Geschwistern, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben die Mühe machen, einander wirklich näher zu kommen, einander Zuzuhören, Unausgesprochenes hervorzubringen, Vorurteile und Klischees zu durchbrechen; zum anderen sind es inszenierte Szenen mit authentischen Personen. Alle Protagonisten spielen sich sozusagen selbst, dazwischen sind immer wieder Ausschnitte aus Filmen zu sehen, mit denen Maria Schell weltberühmt wurde. Ausschnitte, mit denen Maximilian Schell auch bewußt zeigt, wie eng die filmische Entwicklung der Maria Schell mit ihrem tatsächlichen Leben verknüpft war.
Gedreht wurde am Originalschauplatz, dem Anwesen der Schells in Kärnten/Österreich.


Maria Schell
Biographie

Maria (eigentlich Margarethe) Schell wurde am 15. Januar 1926 als Tochter des Schweizer Schriftstellers Hermann Ferdinand Schell und der österreichischen Schauspielerin Margarethe Noé von Nordberg in Wien geboren. Auf der Flucht vor den Nazis mußte die Familie 1938 Wien verlassen und so wuchs Maria Schell in der Schweiz auf. Ihre drei Geschwister Maximilian, Carl und Immy wurden ebenfalls bekannte Schauspieler.
1942 übernahm Maria Schell neben ihrer Mutter eine Rolle in dem Schweizer Film DER STEI’BRUCH. Anschließend besuchte sie die Schauspielschule in Zürich und erhielt bereits nach vier Monaten erste Theater-Engagements in Bern und Wien, wo sie in DREAM GIRL von Elmer Rice debütierte. Mitte der 40er Jahre ging sie als Gretchen im FAUST auf Europatournee. Durch eine Nebenrolle in dem Film DER ENGEL MIT DER POSAUNE (1948) erhielt sie einen Filmvertrag mit dem englischen Produzenten Sir Alexander Korda.
Damit war der Grundstein für eine beispiellose Kariere gelegt, die schon in den 50er Jahren von unzähligen Höhepunkten geprägt war. Glänzende Erfolge hatte sie mit deutschen Filmen wie ES KOMMT EIN TAG und DR.HOLL, beide an der Seite von Dieter Borsche. In England drehte sie 1951 noch THE MAGIC BOX und SO LITTLE TIME, es folgten BIS WIR UNS WIEDERSEHEN, DER TRÄUMENDE MUND, SOLANGE DU DA BIST, TAGEBUCH EINER VERLIEBTEN und viele andere. Während die junge Schell für einen Erfolgsfilm nach dem anderen vor der Kamera stand, erhielt sie von 1951 bis 1958, mit Ausnahme von 1953, alljährlich den begehrten BAMBI.

Den internationalen Durchbruch brachte ihr 1954 der Streifen DIE LETZTE BRÜCKE (Darstellerpreis in Cannes und Venedig!) es folgten u.a. DIE RATTEN (1955) und GERVAISE (1955), für den sie den Volpi Preis in Venedig erhielt. Neben Produktionen in Deutschland, England und Frankreich sah man sie auch in Viscontis WEISSE NÄCHTE und, ebenfalls 1957, in Hollywood an der Seite von Yul Brynner in DIE BRÜDER KARAMASOW - sie hatte die Rolle anstelle von Marilyn Monroe erhalten.
1958 folgte in Deutschland SCHINDERHANNES und in Frankreich UNE VIE (Ein Frauenleben), in den USA 1959 THE HANGING TREE (Der Galgenbaum), mit Gary Cooper, im gleichen Jahr in Deutschland RAUBFISCHER IN HELLAS unter der Regie von Horst Hächler, mit dem sie sich 1957 verheiratet hatte. 1960 spielte in dem US-Western CIMARRON an der Seite von Glenn Ford. In dieser Zeit feierte sie auch Riesenerfolge im amerikanischen Fernsehen, u.a. in Hemingways WEM DIE STUNDE SCHLÄGT.
In den 60er Jahren drehte Maria Schell u.a. in den USA, in Frankreich und in Deutschland (z.B. RIESENRAD mit O.W. Fischer) und stand zwischendurch sowohl in Frankreich als auch in Deutschland auf der Bühne, u.a. als Luise in KABALE UND LIEBE bei den Salzburger Festspielen 1955.
An Filmen folgten WENN MAN JAMES DEAN EINLADEN WÜRDE...., DER HEXENTÖTER VON BLACKMOOR (1969), CHAMSIN und DIE PFARRHAUS-KOMÖDIE (1970/1971 beide unter der Regie von Veit Relin), DIE AKTE ODESSA, CHANGE (beide 1974), SO ODER SO IST DAS LEBEN (1975).
1976 sah man sie in Chabrols DIE VERRÜCKTEN REICHEN, im gleichen Jahr wirkte sie in REISE DER VERDAMMTEN mit. Sie spielte auch in Christian Hohoffs SPIEL DER VERLIERER (1978) und in dem britischen Film SUPERMAN (1978) mit. Außerdem sah man sie in Klaus Emmerichs DIE ERSTE POLKA (1978) und 1982 in der französisch-deutschen Gemeinschafts - Produktion DIE SPAZIERGÄNGERIN VON SANS-SOUCI.

Ein neuer Schwerpunkt der schauspielerischen Arbeit von Maria Schell wurde ab Mitte der 60er Jahre das Fernsehen. U.a. sah man sie in dem amerikanischen TV-Film WHO HAS SEEN THE WIND? (1964) und in Kurt Wilhelms DIE UNGARISCHE HOCHZEIT (1968).

Weitere Fernsehrollen hatte sie in SCHWABINGER VORSTADTBRETTL, WILLY UND LILLY, DIE KEUSCHE SUSANNE, MARIE, IMMOBILIEN, DIE KURPFUSCHERIN, DAS KONZERT, DIE HEIRATSVERMITTLERIN, TEEROSEN (alle in den 70er Jahren), FRAU JENNY TREIBEL, DER BESUCH DER ALTEN DAME, ELISABETH VON ENGLAND, (1982), DER TRAUSCHEIN (1983). Dazu kamen Rollen in TV-Serien wie DER KOMMISSAR, DERRICK, TATORT, DER KLEINE DOKTOR und TRAUMSCHIFF.
In den USA spielte sie in der Serie EINSATZ IN MANHATTAN mit.
1975 übernahm Maria Schell eine große Rolle im französischen Fernsehen in der 40-teiligen Serie MARINA - ZU DEN FRIEDLICHEN QUELLEN. Sie spielte darin eine außergewöhnliche, tatkräftige Nonne. Mit ihrem zweiten Mann, Veit Relin, las sie 1977 in der ARD-Sendung ......ICH KÜSSE IHNEN 1000MAL DIE HÄNDE, Briefe der Familie Mozart.
1976/1977 spielte sie monatelang in einer New Yorker Broadway-Inszenierung.
1986 folgte die überaus erfolgreiche Serie des Bayerischen Rundfunks EINE GLÜCKLICHE FAMILIE, 1994 und 1995 entstand der Sechsteiler DER CLAN DER ANNA VOSS, ebenfalls 1995 wirkte sie im Tatort HEILIG BLUT mit und 1996 im Fernsehspiel der ARD DR. BERG nach einem Buch von H. Konsalik.
2001/2002 entstand die Dokumentation MEINE SCHWESTER MARIA von Maximilian Schell. Am 26. April 2005 starb Maria Schell in Preitenegg/Österreich

Maximilian Schell
Biographie

Der legendäre Oscar Preisträger Maximilian Schell hat zahllose Auszeichnungen im Laufe seiner außergewöhnlichen Karriere erhalten, einschließlich sechs Oscar- Nominierungen, drei New York Film Critics Awards, mehrere Golden Globes und sieben Bundesfilmpreise.

Schell wurde in Wien geboren als Sohn des Schriftstellers Hermann Ferdinand Schell und seiner österreichischen Frau, der Schauspielerin Margarethe Noé von Nordberg. 1938 musste die Familie Wien verlassen und Schell wuchs in der Schweiz auf. Seine Schauspielkarriere begann er 1954 auf der Bühne und sein Hollywood-Filmdebut hatte er 1958 als Gegenspieler von Marlon Brando und Montgomery Clift in THE YOUNG LIONS (R: Edward Dmytryk). Nur drei Jahre später gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller in Stanley Kramers Film DAS URTEIL VON NÜRNBERG. Darauf folgten weitere Oscar Nominierungen als bester Hauptdarsteller in THE MAN IN THE GLASS BOOTH (R: Arthur Hiller), und bester Nebendarsteller in dem Film JULIA (R: Fred Zinnemann).

Zu seinen Welterfolgen zählen u.a.: TOPKAPI (R: Jules Dassin), LITTLE ODESSA (R: James Gray), THE DEADLY AFFAIR (R: Sidney Lumet), DIE EINGESCHLOSSENEN VON ALTONA (R: Vittorio de Sica), SIMON BOLIVAR (R: Alessandro Baldessari), THE ODESSA FILE (R: Ronald Neame), STEINER - DAS EISERNE KREUZ (R: Sam Peckinpah), A BRIDGE TOO FAR (R: Richard Attenborough), THE CHOSEN (R: Jeremy Kagan), THE ROSE GARDEN (R: Fons Rademakers); und einige deutsche Filme, wie MORGEN IN ALABAMA (R: Norbert Kückelmann), DAS SCHLOSS (R: Rudolf Noelte), JUSTIZ nach Dürrenmatt (R: Hans W. Geißendörfer) und THROUGH ROSES (R: Jürgen Flimm).

1991 arbeitete Schell nochmals mit Marlon Brando in THE FRESHMAN zusammen, seine erste komödiantische Rolle in einer amerikanischen Produktion. Auch spielte er die Hauptrolle in TELLING LIES IN AMERICA geschrieben von Joe Eszterhas; 1998 drehte er LEFT LUGGAGE (KALMANS GEHEIMNIS) mit Isabella Rosselini (R: Jeroen Krabbé). Zwei seiner letzten großen kommerziellen Erfolge waren 1998 die Steven Spielberg Produktion DEEP IMPACT (R: Mimi Leder) und 1999 John Carpenter's VAMPIRE. 2000 folgten Dreharbeiten zu Henry Jaglom’s FESTIVAL (mit Anouk Aimée und Greta Scacchi) und der Film des American Masterpiece Theatre von Willa Cather THE SONG OF THE LARK.
Schells Karriere als Filmregisseur ist ebenso beeindruckend mit zwei Oscar Nominierungen für ERSTE LIEBE, basierend auf der Novelle von Turgenjev und DER FUSSGÄNGER. Schell schrieb, produzierte und inszenierte den FUSSGÄNGER, der 49 internationale Preise erhielt, einschließlich des Golden Globe. Weitere Regiearbeiten waren Dürrenmatts DER RICHTER UND SEIN HENKER, die Filmadaption von Horváths GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD und der Oscar-nominierte Dokumentarfilm MARLENE, welcher den New York Film Critics Award und den National Board of Review Award gewann. MARLENE, eine filmische Collage gilt als wegweisend für einen neuen Filmstil. Alle seine Regiearbeiten erhielten Deutsche Filmpreise.
Schell erhielt eine Emmy-Nominierung für seine tragende Rolle in der Hallmark Hall of Fame Produktion MISS ROSE WHITE (R: Joseph Sargent). Für die Rolle des Lenin in dem HBO Film STALIN (R: Ivan Passer) gewann er den Golden Globe, den Cable Ace Award und wurde nominiert für den Emmy als bester Schauspieler in einer Nebenrolle. Schell spielte die Titelrolle in der deutschen TV Produktion von HAMLET und die Hauptrolle in dem mit dem Emmy ausgezeichneten Vierteiler PETER DER GROSSE. Sein HAMLET wurde von Trevor Nunn in seinem Film THE GREAT HAMLETS OF OUR TIME aufgenommen, zusammen mit Laurence Olivier, Jean Louis Barrault, Alec Guiness und Vittorio Gassmann.
Obwohl er für seine Filmarbeit bekannt wurde, blieb Schell immer dem Theater verbunden. 1958 hatte er sein Debüt am Broadway mit Ira Levins INTERLOCK. 1965 spielte er die Hauptrolle in John Osborne’s A PATRIOT FOR ME, zuerst in London am Royal Court Theatre, dann am Broadway. Er spielte zweimal den HAMLET, zuerst unter Gustaf Gründgens, später unter eigener Regie in München. 1966 hatte er innerhalb eines Monats vier Premieren in verschiedenen Funktionen: am Theater in der Josefstadt in Wien als Schauspieler in der Doppelrolle der VENEZIANISCHEN ZWILLINGE von Goldoni und als Regisseur von Pirandellos ALLES ZUM GUTEN, der Uraufführung seines Stücks HEROSTRAT in Bochum und Premiere seiner Übersetzung von PATRIOT FOR ME in Bremen (R. Peter Zadek).


Fünf Jahre lang, von 1978 - 1982 spielte Schell den JEDERMANN bei den Salzburger Festspielen.
1992 erhielt er den Ehrendoktor vom Spertus College of Judaica in Chicago und unterrichtete als Gastprofessor an der University of Southern California. 1997 erschien im Bertelsmann Verlag sein erster Roman DER REBELL.
Am Broadway feierte er einen Triumph im Theaterstück Judgement at Nuremberg,. in Los Angeles inszenierte er auf Bitten von Placido Domingo 2001 die Wagner-Oper Lohengrin mit sensationellem Erfolg.

In der breiten Öffentlichkeit vielleicht nicht so bekannt ist, dass Maximilian Schell über ein ausgeprägtes musikalisches Talent verfügt. Leonard Bernstein nannte ihn einen "remarkable good pianist". Schell arbeitete mehrfach mit Claudio Abbado und den Berliner Philharmonikern. Unvergessen blieb ihre Präsentation von Arnold Schönbergs EIN ÜBERLEBENDER VON WARSCHAU in Jerusalem. Eine weitere gemeinsame Arbeit war ÖDIPUS REX von Stravinsky in Chicago, die Maximilian Schell mit James Levine in Salzburg, mit Esa Pekka Salonen in Los Angeles und mit Christoph von Dohnanyi in Cleveland wiederholte.

Filmographie als Regisseur:
1970 Erste Liebe
1973 Der Fußgänger
1975 Der Richter und sein Henker
1979 Geschichten aus dem Wiener Wald
1983 Marlene
2002 Meine Schwester Maria

Maximilian Schell verstarb am 1. Februar 2014.


Gero von Boehm
(Buch)
Gero von Boehm, Jahrgang 1954, hat mehr als sechzig Dokumentarfilme in den Bereichen Kultur und Wissenschaft gedreht und sich damit einen internationalen Ruf als Autor und Regisseur erworben.
Er porträtierte Persönlichkeiten wie Henri Matisse, Henry Moore, David Hockney, Balthus, den Architekten I.M. Pei und Schauspieler wie Maximilian Schell und Isabella Rossellini. Für das ZDF produzierte er die Sendereihen Odyssee 3000 und Die großen Clans. Er lebt in Paris und Heidelberg. Im April 2002 startet bei 3SAT seine neue Sendereihe "Gero von Boehm begegnet...".


Piotr Jaxa
(Kamera)
Geboren 1946 in Polen, lebt Piotr Jaxa seit 1982 in der Schweiz als vielfach preisgekrönter, freiberuflicher Kameramann und Fotograf. Jaxa promovierte an der Filmschule Lodz/Polen und machte sich vor allem als Kameramann von Krzysztof Kieslowski, Andrzej Wajda und Krzysztof Zanussi einen internationalen Namen. Auch für Organisationen wie UNICEF oder World Health Organisation (WHO), für das Global Program on AIDS und für zahlreiche Fernsehstationen war und ist Jaxa tätig, u.a. in den USA, Frankreich, Deutschland, Japan und natürlich in der Schweiz. Inzwischen tragen über hundert Filme seine cinematografische Handschrift. Piotr Jaxa genießt aber auch als Fotograf einen ausgezeichneten Ruf, seine Bilder wurden u.a. in so renommierten Magazinen wie The New York Times, Time, Newsweek, Forbes und in vielen anderen abgedruckt. 1988 veröffentlichte er sein erstes Buch, es trägt den Titel "L'esprit de Geneve", inzwischen sind ihm zwei weitere gefolgt: "Oh! Barecelona" (1992) und "Poschiavo, Un Mondi di Valle" (1998).
Zwischen 1992 und 1993 war er bei der Trilogie Blau, Weiß und Rot von Regisseur Krzysztof Kieslowski auch als Standfotograf und als Second Unit Regisseur tätig. Als Folge dieser Zusammenarbeit entstand eine Fotoreihe mit dem Titel "Kieslowski's Colors", die in zahlreichen europäischen Ausstellungen zu sehen war und nach dem Tod von Kieslowski als Wanderausstellung unter dem Titel "Remembering Krzysztof " um die Welt ging.
Derzeit arbeitet Piotr Jaxa an einem weiteren Buch und einer dazugehörigen Ausstellung über führende internationale Kameraleute mit dem Titel "Poets Of Filmlights."


MEINE SCHWESTER MARIA
mit:
Falko Skrabal - Maximilian Schell - Gerhard Hannak - Harry Stuhlhofer - Elke Münzer - Egon Münzer-Gusti Münzer - Maria Schell - Nasti Schell - Rochus Münzer - Max Münzer - Gitti Münzer - Chrystal Höller - Eligius Engelmayer - Heide Spitzer - Natasha Schell - Dimitri Schell - Oliver Schell - Peter Hofmann - Tissi Brandhofer - Hans Amesbauer - Michael Nierhaus - Gero von Boehm - Franz Strassnig - Fritz Scharf - Karl Feimuth - Matthias Dohr - Rudolf Maritschnegg - Walter Ebner - Wilhelm Kreuze

Buch                 Maximilian Schell, Gero von Boehm
Brief an Maria   Natasha Schell
Regie                Maximilian Schell
Kamera             Piotr Jaxa
Schnitt              Charlotte Müllner
Regieassistenz  Uli Dickmann-Neulinger
Steadicam        Andreas Löv
Video-Operator Christian Stiendl
Ton                   Simon Buchner, Tschangis Chahrokh
Kostüm             Bonnie Korfmann
Licht                 Herbert Kohlhammer, Andreas Kaufmann
Spezialeffekte  Tissi Brandhofer
Standfotos        Piotr Jaxa

Recherchen/Betreuung Maria Schell: Oliver Schell
Filmgeschäftsführung: Zdena Scheichelbauer
Produktionskoordination: Susanne Biró
Archiv Recherche: Maria Teuchmann, Anita Igersheim
Produktionsleitung: Gerhard Hannak, Gabriella Reisinger
Herstellungsleitung: Alfred Hürmer
Redaktion für BR: Simone Stewens
Redaktion für ORF: Wolfgang Lorenz
Redaktion für SF DRS: Paul Riniker
Redaktion für ARTE: Suzanne Biermann

Produzenten: Maximilian Schell, Dieter Pochlatko, Margit Chuchra, Werner Schweizer

Eine Co-Produktion von MFG-Film München, epo-film Wien, Dschoint Ventschr Zürich

Hergestellt in Zusammenarbeit mit
Bayerischer Rundfunk
ORF / FilmFernseh-Abkommen
SRF SSR idée suisse
ARTE G.E.I.E

Mit Unterstützung von Österreichisches Filminstitut
Gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern

Kameraequipment
Moviecam Wien
Lichtequipment Stage & Studio Wien
Filmmaterial Kodak
Kopierwerk und Tonstudio ARRI Film + TV München
Ausbelichtung auf ARRILASER

Archivmaterial
Film- und Fernseh-Ausschnitte

"Die letzte Brücke"
Mit freundlicher Genehmigung von Columbia Pictures - Kirch Media

"Deep Impact"
Mit freundlicher Genehmigung von Paramount Pictures - Dreamworks

"Nineteen-Nineteen"
Mit freundlicher Genehmigung von British Film Institute

"Weisse Nächte"
Mit freundlicher Genehmigung von Cristaldifilm

"Stei'bruch"
Mit freundlicher Genehmigung von Gloria Film

"Maresi"
Mit freundlicher Genehmigung von Creditanstalt

"Die Brüder Karamasow"
und "Der Galgenbaum"
Mit freundlicher Genehmigung von Turner Entertainment Co

"Gervaise"
Mit freundlicher Genehmigung von Studio Canal Image

"Das Riesenrad"
und "Die Ratten"
Mit freundlicher Genehmigung von CCC Filmkunst

"Der Schinderhannes", "Solange du da bist", "Der träumende Mund", "Dr. Holl"
Mit freundlicher Genehmigung von Kirch Media

"Der Engel mit der Posaune"
Mit freundlicher Genehmigung von ORF Enterprise - Creditanstalt

Weitere Film- und Fernseh-Ausschnitte und Fotos mit freundlicher Genehmigung von:
Chronos Film
Felix Bloch Erben Verlag
ORF Enterprise
Pammer Filmproduktion
SF-DRS
Deutsche Wochenschau
Thomas Sessler Verlag
Weco
ZDFEnterprise

Musik
"Concerto, BWV 1041 a-moll"
"Concerto, BWV 1042 e-dur"
Johann Sebastian Bach
Pinchas Zukerman - Violine/Dirigent
José-Luis Garcia - Violine
Englisches Kammerorchester
Aus: »Johann Sebastian Bach«
Nr: 9026-60718-2, BMG Music 1991
"Jesu bleibet meine Freude"
"Siciliana"
Johann Sebastian Bach
Dinu Lipatti - Klavier
Aus: »Bach. Mozart. Scarlatti. Schubert«
Nr: 7243-5.66988.2-6, EMI Classics 1951
"Unterm Kirschbaum"
Toni Stricker
Aus: »Charisma«
Nr: C7777063, Musica 2000
"Zwischen Himmel und Erde"
Edita Gruberova - Sopran
Toni Stricker - Violine
Aus: »Dialog«
Nr: NC 000027-2, Nightingale Classics 1998
"Oliver´s Thema"
Komposition und Gitarre: Oliver Schell, 2001

Meine Schwester Maria © MFGFILM / EPO-FILM / DSCHOINT VENTSCHR / 2002

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