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Snipers Alley - Die Entstehungsgeschichte


Nachdem Rudolf Schweiger das Buch im Februar 2001 im Internet entdeckt hatte, war er fest entschlossen, daraus einen Film zu machen. Und es gelang ihm, denn aus diesem Drehbuch von Jan Lüthje entstand der Antikriegsfilm „Snipers Alley“.


Die Finanzierung zog sich hin. Das Budget von 360.000 DM war für ein Kurzfilmprojekt an der obersten Schmerzgrenze angesiedelt. Und doch ist m Dezember des selben Jahres die erste Klappe gefallen.

Gedreht wurde mit großer Unterstützung der Bundeswehr im unterfränkischen Bonnland bei Hammelburg.

Bonnland ist eine Geisterstadt. 200 Fachwerkhäuser, stehen dort der Bundeswehr zu Trainingszwecken zur Verfügung. Ideale Drehbedingungen. Ideal auch deshalb, weil Schauspieler und Team in der Kaserne übernachten konnten und eine Woche unter den Soldaten lebten.
Eine bessere Vorbereitung war für die Schauspieler Sebastian Ströbel und Leopold Hornung gar nicht vorstellbar. Vom Wecken in der Früh' bis zur Verpflegung in der Kantine - alles war praktisch original.

Nur der Winter bedeckte das fränkische Dorf, das die Szenenbildner in ein schwer beschädigtes Kriegsgebiet verwandelt hatten, über Nacht gerne mal mit Schnee, so dass die Feuerwehr mit Schläuchen das gesamte Dorf erst wieder frei spritzen mussten, bevor weiter gedreht werden konnte.

Dann allerdings entstand ein Film, der beklemmend aufzeigt, dass es in einem Krieg nur Verlierer geben kann. Denn der Krieg tötet und lässt Menschen zu Killern werden. Leider sind die Opfer immer Unschuldige. Frauen und Kinder, aber auch Soldaten, die selbst mit der Situation nicht fertig wer-den und oft innerlich daran zerbrechen.

Gefördert wurde der Film von der fff FilmFernsehFonds Bayern, dem Filmboard Berlin - Brandenburg, dem Kuratorium junger deutscher Film, sowie dem BKM. Koproduzenten sind der BR und arte.

"Snipers Alley" wurde Sieger beim" beim 13. internationalen Filmfestival Emden 2002 und gewann den "Ostfriesischen Kurzfilmpreis", bekam den Friedrich Wilhelm Murnau Preis 2002 und erhielt das Prädikat "wertvoll". Damit war er in diesem Jahr bei den Kurzfilmen, für die der Produzent eine Referenzfilmförderung erhielt. Der Film war nominiert bei zahlreichen Festivals und läuft zur Zeit im Programm der "Night of the shorts" in verschiedenen Kinos in ganz Deutschland.

In Vorbereitung befindet sich eine Langfassung des Kurzfilms „Snipers Alley“ unter dem Arbeitstitel „Kosovo Blues“.
Voraussichtliche Fertigstellung: Ende 2003.

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