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+++ 14. "XY-Preis - Gemeinsam gegen das Verbrechen" in Berlin verliehen +++
DAS sind die drei Gewinner 2015 +++


Michael Horst Dißmer aus Elze (LK Hildesheim/Niedersachsen), Manfred Berger aus Linz (Österreich) und Manuela Dorste aus Wuppertal (NRW) haben am 3.11.15 den XY-Preis aus den Händen von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière erhalten. Obendrauf gab`s 10.000 Euro Preisgeld für jeden Gewinner!

"Aktenzeichen XY...ungelöst"-Moderator Rudi Cerne führte in Anwesenheit des ZDF-Programmdirektors Dr. Norbert Himmler und der Jury-Mitglieder durch die XY-Preisverleihung. Die diesjährigen XY-Preis-Paten waren die bekannten ZDF-Krimigesichter Stephanie Stumph ("Der Alte"), Wanja Mues und Antoine Monot, Jr. ("Ein Fall für zwei"). In packenden Filmbeiträgen zeigten Rudi Cerne und das XY-Team noch einmal den großen Mut und die außerordentlichen Leistungen der XY-Preisträger 2015.

An mittlweile 60 Alltagshelden konnte die Auszeichnung, die 2002 vom ZDF und der "Aktenzeichen XY...ungelöst"-Produktionsfirma "Securitel" ins Leben gerufen wurde und an drei Personen oder Gruppen gerichtet ist, verliehen werden. Zudem konnten in den vergangenen 13 Jahren zwei Sonderpreise und ein Ehrenpreis posthum vergeben werden. 2015 wird das Preisgeld - 10.000 Euro für jeden der drei XY-Preisträger - zum fünften Mal in Folge von Kaspersky Lab GmbH gestiftet. Vielen Dank dafür!

Ausführliche Infos erhalten Sie wie folgt:
03.11. ab 13 Uhr: Dieser Text auf Platz 1 der News bei www.presse-partner.de
03.11. ab 15 Uhr: ZDF-PRESSESPEZIAL auf http://www.pressetreff.zdf.de
03.11. ab 15 Uhr: Fotos von der Preisverleihung im ZDF-Bilderdienst http://bilderdienst.zdf.de/

Von links nach rechts:

 

DAS sind die XY-Preisgewinner 2015(v.l.n.r): Michael Horst Dissmer, Manfred Berger, Manuela Droste

"© Securitel"

 

 

Michael Horst Dißmer (45) aus Elze (LK Hildesheim/Niedersachsen):


NACHBAR ERWISCHT EINBRECHER UND FÜHRT SIE DER POLIZEI ZU!

 

Pate:  Antoine Monot, Jr. ("Ein Fall für zwei")

 

Am 17.09.2014 kommt  Michael Horst Dißmer um 15.30 Uhr von der Arbeit. Vor dem Nachbarhaus bemerkt er ein fremdes Fahrzeug. Ein Mann sitzt drin und Michael Dißmer weiß: Die Nachbarn sind im Urlaub. Die Situation kommt ihm deshalb merkwürdig vor und er will ihr auf den Grund gehen. „Das ist fast eine Art Manie von mir: Ich schreibe mir immer Kennzeichen, Fahrzugtyp und Farbe auf – für den Fall der Fälle“, so Dißmer. Als er dann zum Nachbarhaus geht, fängt der Mann im Fahrzeug an zu hupen. „Da war mir sofort klar, dass der Typ jemanden warnen will.“

 

Michael Horst Dißmer lässt sich nichts anmerken und geht um das Haus herum. Dabei  entdeckt er, dass die Kellertür aufgebrochen ist. Möglichst ohne Aufsehen zu erregen, geht er zu seinem Haus zurück. „Ich bin an dem Mann im Auto vorbeigeschlendert, nur um so zu tun, als sei nichts.“ Im eigenen Haus angelangt, ruft Dißmer die Polizei. Anschließend macht er Fotos vom Auto und dem Insassen und meldet sich erneut bei der Polizei. Als diese eintrifft, lotst er die Beamten zu dem Verdächtigen im Auto.

 

Wenige Augenblicke darauf fahren weitere Einsatzfahrzeuge vor. Die Polizisten betreten mit Michael Horst Dißmer die Einfahrt. Schließlich wird ein Mann auf der Terrasse entdeckt, der schnell ins Haus rennt. Noch während die Beamten versuchen, das Haus zu umstellen, springen zwei Männer aus dem Küchenfenster und flüchten. Doch sie kommen nicht weit: Mit Hilfe eines Hubschraubers werden die Täter auf einem nahe gelegenen Rübenfeld gefasst. Alle drei Täter (der Mann im Auto inklusive) sind zwischen 19 und 25 Jahre alt und der Polizei bereits bekannt. Das Verfahren gegen die Männer läuft noch.

 

 

 

Manfred Berger (50) aus Linz (Österreich):

 

BETRIEBSSCHLOSSER VERHINDERT VERGEWALTIGUNG IM WASSERWALD LINZ!

 

Patin:  Stephanie Stumph ("Der Alte")

 

Linz, Naherholungsgebiet „Wasserwald“ am 25.09.2012: Manfred Berger arbeitet als Betriebsschlosser bei der Stadt. Er hat an diesem Tag bereits um 13.30 Uhr Dienstschluss und fährt mit dem Fahrrad nach Hause. Dabei muss er durch den sogenannten Stadtwald „Wasserwald“.

 

Als er plötzlich wimmernde Laute hört, bleibt er stehen. Er sieht sich um, doch er kann niemanden entdecken. Schließlich steigt er vom Fahrrad ab und geht der Stimme nach in den Wald. Etwas weiter entfernt zwischen Büschen und Gestrüpp, entdeckt  er einen jungen Mann, der in eindeutiger Situation auf einem Mädchen kniet. Er ruft den beiden von weitem zu. Daraufhin flüchtet der Täter. Das Mädchen – eine 13 jährige Schülerin – bleibt völlig aufgelöst zurück. „Sie hat mir erzählt, dass er sie in die Büsche gerissen und versucht hat, sie zu vergewaltigen. Sie war ziemlich verstört und wollte sofort zurück in die Schule“, erzählt Manfred Berger. Er erfährt nun auch, dass das Mädchen in der Nähe in die Schule geht und im Wasserwald ihre Mittagspause verbringen wollte.

 

Manfred Berger beruhigt das Mädchen, ruft die Polizei und gibt eine Beschreibung des Täters durch. Der kann kurz darauf noch im Wasserwald durch eine zivile Fahrradstreife festgenom-men werden. Wie sich herausstellt, ist der Täter gerade mal 16 Jahre alt und  die 13-Jährige wäre bereits sein drittes Opfer gewesen. Der Täter wird zu vier Jahren Haft ver-urteilt. In der Haft begeht er die nächste Sexualstraftat an einem Mithäftling. Inzwischen ist seiner Strafe eine anschließende Sicherungsverwahrung angeschlossen.

 

 

 

 

Manuela Droste (53) aus Wuppertal (NRW):

 

AUFMERKSAME NACHBARIN VERTREIBT BRUTALEN RÄUBER!


Pate:  Wanja Mues ("Ein Fall für zwei")

 

Manuela Droste ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt in einem sozialen Brennpunkt von Wuppertal. Am  24. November 2014 hört sie gegen 17.30 Uhr plötzlich komische Geräusche aus dem Treppenhaus. Die 53-Jährige denkt sofort an ihren Nachbarn: Der 70-Jährige ist Dialyse-Patient und sie hat oft genug Situationen erlebt, in denen es ihm plötzlich sehr schlecht ging.

 

Sie läuft aus ihrer Wohnung ins Treppenhaus, um nachzusehen, und entdeckt ihren Nachbarn. Ein Mann hält ihn von hinten fest und würgt ihn. Manuela Droste schreit den Täter an, er solle den alten Mann loslassen, sie werde die Polizei rufen. Daraufhin zieht der Täter eine Pistole und zielt auf sie Sofort rennt Manuela Droste in ihre Wohnung zurück und alarmiert die Polizei, dann kehrt sie ins Treppenhaus zurück. Noch immer ist der alte Mann in der Gewalt des Täters. Er röchelt schwer. Der Täter versucht, in die Tasche seines Opfers zu langen, doch er kommt nicht an die Geldbörse. Manuela Droste schreit den Täter an, er solle verschwinden, die Polizei sei bereits unterwegs. Endlich lässt der Täter von seinem Opfer ab und flüchtet.

 

Manuela Droste kümmert sich um den alten Mann, der leichte Verletzungen erlitten hat. Sie holt ihn zu sich in die Wohnung und wartet dort mit ihm auf die Polizei. Der Täter ist inzwischen verschwunden, doch Frau Droste kann den Täter beschreiben und später auch auf Fotos „identifizieren“. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen einen Tatverdächtigen ausgemacht, der sich vermutlich ins Ausland abgesetzt hat.

 

 

 

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