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MISTER KARL Karlheinz Böhm - Wut und Liebe


„Mister Karl“ so wird Karlheinz Böhm, der berühmte Schauspieler und leidenschaftliche Kämpfer gegen die Armut, in Äthiopien genannt. Zu seinem 80. Geburtstag - am 16. März 2008 - wurde eine internationale Kinofilm-Dokumentation produziert, die die konträren Stationen im Leben des Jubilars eindrucksvoll in Szene setzt.

Seit 16. März ist MISTER KARL jeden Sonntag im Münchner Filmcasino am Odeonsplatz um 11h in der Sonntagsmatinée zu sehen.

Regisseur Kurt Mayer gelingt es filmisch überzeugend, die zwei Leben des Karlheinz Böhm darzustellen: Die Entwicklung vom populären Schauspieler und Frauenschwarm, damals noch im Schatten seines gefeierten Dirigentenvaters Karl Böhm, zum Menschen, der seine Bestimmung gefunden hat. Wendepunkt war sein Auftritt bei „Wetten, dass...?“ am 16. Mai 1981. Mit der scheinbar absurden und aussichtslosen Wette, dass „nicht einmal jeder Dritte Deutsche eine Mark spenden wird, damit ein Jahr lang kein Kind in der Sahelzone an Hunger sterben muss“ tritt er eine Lawine los, die spontan 1,4 Millionen DM an Spendengeldern einbringt. Er leitet die Gelder nicht an etablierte Hilfsorganisationen weiter, sondern entschließt sich, selbst und mit eigenen Händen in Äthiopien die Not der Ärmsten und Schwächsten zu lindern. Er gründet die Organisation „Menschen für Menschen“ und kämpft seitdem unermüdlich und mit großer Wut gegen die Missstände in Äthiopien. Bis heute konnte er mehr als 3 Millionen Menschen den Weg in eine bessere Zukunft ebnen.

Neben Karlheinz Böhm selbst äußern sich Menschen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld zu seiner Person und seinem Wirken: Seine Familie wie Böhms zweite Frau Gudula Blau oder seine Tochter Katharina Böhm, Kollegen und Weggefährten wie Michael Ballhaus, Mitarbeiter der von ihm gegründeten Organisation „Menschen für Menschen“. Ohne zu beschönigen und ohne zu werten lässt Regisseur Kurt Mayer dabei durchaus kritische Worte zu, was diesem Portrait eine starke Glaubwürdigkeit verleiht.

Am Ende der Dokumentation steht man voller Achtung und mit größtem Respekt vor dem Lebenswerk dieses Mannes und versteht die Faszination und das Engagement, das Karlheinz Böhm mit Äthiopien und den Äthiopiern verbindet. Er hat sich damit nicht nur große Anerkennung erworben, sondern wurde zum Hoffnungsträger und Vorbild.

MISTER KARL ist eine Koproduktion von epo-film ges.m.b.h. und Film-Line GmbH in Zusammenarbeit mit ZDF, mm-production GmbH und MediaFonds2, gefördert durch FFF Bayern, Österreichisches Filminstitut, ORF Film/Fernseh-Abkommen, Das Land Steiermark, Kultur und Land Salzburg.

 

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